Zur aktuellen Lage

24. März 2012

von Don

Hallo euch allen und herzlich willkommen!

Es ist an der Zeit flächendeckend Widerstand zu organisieren. Unsere Westlichen Regierungen wurden meist durch einen kalten Putsch neoliberaler, faschistischer Kräfte zu Marionetten.

Daß in immer mehr Bereichen unseres Lebens etwas nicht stimmt, merken immer mehr Menschen. Ich nenne hier nur den Abbau von Bürgerrechten, Sozialkürzungen, permanent steigende Lebenshaltungskosten und Energiekosten und die forcierte Aufrüstung.

Unsere Regierungen dienen nur noch den wirtschaftlichen Interessen der Elite. Und die Elite hat nichts Gutes mit uns vor.

Die EU-Verfassung – neuerdings Lissabon-Vertrag genannt, wurde von unseren Volksvertretern ohne genaue Kenntnis des Inhaltes meist auf Parteiweisung durchgewunken. In 3 Ländern durfte das Volk per Abstimmung entscheiden und in allen 3 Ländern entschied sich das Volk gegen die EU der Millionäre. In den restlichen Ländern wurden die Bürger erst gar nicht gefragt, obwohl in fast allen Ländern eine Mehrheit gegen die EU-Diktatur steht.

Bei solch grundsätzlichen Fragen muß der Bürger gefragt werden. Aber statt dessen werden uns immer mehr Bürgerrechte eingeschränkt oder aberkannt.

Aber selbst eine legitime demokratische Abstimmung, hindert die Elite nicht an der Fortführung ihrer Neoliberalen Pläne, wie wir alle letztlich beim Irland-Referendum gesehen haben.

Wer seine Stimme nicht erhebt, wer nicht auf die Straße geht, wer das System stillschweigend duldet – unterstützt es.

Wir müssen uns der Situation bewußt werden, in der wir uns befinden! Europa soll zum dritten Mal in einen offenen Weltkrieg gezwungen werden, an dem wieder einmal die steuernde Elite partizipieren wird.

Von dem seit Jahrzehnten geführten und immer intensiver werdenden geheimen Krieg, der mit Wetter- und Naturkatastrophen-Manipulationen mittels HAARP und Chemtrails geführt wird, möchte ich jetzt nicht sprechen, das werden wir später thematisieren. Aber googelt euch selbst durch die Begriffe und beobachtet den Himmel und ihr werdet es mit eigenen Augen sehen.

Es geht hier auch nicht um Rechts oder Links – es geht hier darum zu erkennen, das rechts wie links von dem gleichen Puppenspieler gespielt wird, um die Menschen mit sich selbst zu beschäftigen.
Nicht entzweien ist die Devise, sondern vereint das gleiche positive Ziel verfolgen, – die Befreiung der Menschheit aus dem Joch der Elite.

Rechts wie Links wurde und wird instrumentalisiert und unterwandert und immer wenn gerade dringend Ablenkung von anderen wichtigen Themen gebraucht wird, wird die eine oder die andere Karte ausgespielt und man hat die wichtigen täglichen Schlagzeilen für ein paar Wochen besetzt und kann von wirklich wichtigen Geschehen und tieferem Nachdenken bewahren und ablenken.

Es geht hier auch nicht um Nationalitäten – denn in allen Ländern spielt die Elite ihr falsches Spiel und hetzt so jeden gegen jeden auf.

Hier und heute geht es erneut um unsere Zukunft und die unserer Kinder und Enkel.
Ja, es ist wieder so weit, die Elite hat ihre Pläne zur Weltregierung der Reichen weiter forciert und wir stehen erneut vor den Pforten der Hölle einer Weltwirtschaftskrise und eines Weltkrieges mit diesmal unvorhersehbar verheerenden Folgen für den gesamten Planeten – nur eins dürfte sicher sein – das Überleben der Elite, wenn wir es weiterhin so geschehen lassen.

Dieser Planet kann und wird ein Paradies für alle sein, wenn wir endlich aufstehen, uns von unserem Joch befreien und das Paradies selber gestalten.

Ich weiß das sich diese Worte pathetisch anhören – aber ich weiß auch das wir im Recht sind, auf der Seite der Aufklärung, der Gerechtigkeit und der Wahrheit.

Wir müssen aufstehen und uns wehren, mit allen legitimen Mitteln – gewaltlos und auf dem Boden von Völker- und Menschenrecht. Wir dürfen uns nicht weiter von den Massenmedien verblenden, belügen und manipulieren lassen – wir müssen zusammen stehen gegen diese Maschinerie die nichts anderes im Sinn hat als den Planeten weiterhin zu versklaven.

Es darf keine Gewalt von uns ausgehen. Wir müssen bereit sein Opfer zu bringen – aber alles wird besser sein, als die Elite weiterhin ihr teuflisches Spiel spielen zu lassen.

Aber wir müssen die Maschinerie behindern – wir müssen Streiken, blockieren, demonstrieren, besetzen und alle weiteren legalen Mittel des Zivilen Ungehorsams ausnutzen. Wir müssen und dürfen uns auch sicher sein, das wir viele Unterstützer und Sympathisanten im Polizeidienst, beim Militär und den Geheimdiensten und auch in den Medien und anderen Institutionen haben, denen es genau so geht wie uns und die auch nur auf eine “Initialzündung” warten. Denn es kann nicht im Interesse eines gesunden normal denkenden Menschen sein, gegen die erkannte Wahrheit und Gerechtigkeit zu opponieren.

Wir müssen uns aber ebenso vor weiteren Lügen und falschen Propheten bewahren – sie werden kommen – aber sie werden erkannt werden. Ebenso dürfen wir es nicht zulassen das man uns gegeneinander aufhetzt – ein Lieblingsspiel der Elite. Lasst euch nicht mehr für deren Zwecke instrumentalisieren, übt euch in Toleranz gegenüber jedem Menschen, werdet eine Gemeinschaft die nur ein Ziel hat – das Joch abzuwerfen.

Wir müssen auf dem Boden geltender Gesetze agieren – solange es noch ein Demonstrationsrecht gibt. Und wir müssen unsere Gegner fair behandeln und wirklich unabhängigen Gerichten die Bestrafung überlassen – Gerechtigkeit für alle heißt die Devise!

Liebe Mitkämpferinnen und Mitkämpfer, ab sofort erklären wir, jeden Mittwoch, bis auf weiteres zum Tag des Zivilen Ungehorsams, zeigen wir den paar hundert Eliteköpfen wie viele wir sind!

Unsere Forderungen sind:

– Unabhängige Aufklärung der Vorfälle des 11. September 2001, sowie der Anschläge in Madrid und London,

– Amnestie für Kronzeugen der Vorfälle (Gilt nicht für Haupttäter)

– Wiederherstellung der vollen Souveränität aller Nationalstaaten,

– Ablehnung des bisherigen EU-Konstruktes und Bildung einer Staatengemeinschaft, die nicht wirtschaftliche, sondern die Bedürfnisse der Menschen zum Ziel hat,

– Konsequente Abrüstung und Rückführung der jeweiligen Armeen in Defensiv-Status, sowie Erneuerung und Beeidung der Genfer Konventionen und der Haager Landkriegsordnung durch alle Staaten und Regierungen,

– Rückbau der Rüstungsindustrie auf ein erforderliches Minimalmaß,

– Verbot von Verkauf, Handel, Produktion, Einsatz und Einstellung aller Forschungen und Arbeiten von und an Chemiewaffen, Biologischen Waffen, Atomwaffen, Strahlenwaffen, Funkwaffen, Robotersystemen und ähnlichen und verwandten tödlichen und verletzenden schädlichen Waffen und Systemen,

– Limitierung der Weltweiten Konzernstrukturen, sinnvolle Dezentralisierung der Produktion auf allen Gebieten,

– Weltweiter Schuldenerlass,

– Agrar-Gentechnik: Abschaffung und Verbot von Forschung, Entwicklung, Handel und Anbau,

– Pharma-Gentechnik: Verbot von Mensch- und Tierklonen, Weiterführung der Forschung und Entwicklung nur unter strengster Kontrolle und Auflagen,

– Freigabe der unter Verschluß gehaltenen Freie Energie-Geräte,

– Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens, in Höhe eines neu zu beurteilenden und berechnenden Existenzminimums,

– Abschaffung, Verbot und Ächtung des Zinssystems, Ersatz durch ein auf Silvio Gsells Ausführungen, basierendem Geldsystem,

– Reformierung des Bildungssystems, Abschaffung aller Studien- und Lerngebühren,

und vieles andere, was wir noch gemeinsam erarbeiten und mit dem wir uns noch gemeinsam auseinandersetzen müssen.

Und wenn jetzt jemand sagt, das sind doch alles Utopien, dem kann ich nur erwidern – das momentane System ist viel utopischer und unfinanzierbarer als alle unsere Forderungen und es hat bewiesen, das es nicht im Sinne der Bürger funktioniert, sondern nur die Pfründe der Elite und ihrer Mitläufer sichert – der Mensch macht die Gesetze und bestimmt das System – wir haben es in der Hand!

Und denkt bitte immer daran – Polizisten, Soldaten und Dienstler sind nicht unsere Feinde, sie gehören zu uns – die Elite ist der Feind. Bei allen anderen außer den Verantwortlichen, muß die Devise immer lauten: “We refuse to be enemies – Wir weigern uns Feinde zu sein!” – Dieser Spruch stammt aus Palästina und er hat das Potential Berge zu versetzen!

Also, ab sofort ist jeder Mittwoch Protesttag – trefft euch auf den Plätzen eurer Städte und Dörfer! Als Erkennungszeichen gilt die Farbe Gelb, laßt euch was einfallen!

Wir sind viele – so viele – zeigen wir es Ihnen friedlich!

Wir sind die European New Resistance, die größte gewaltfreie Bewegung der Welt!

Bis zur Gerechtigkeit!

Bitte weiterleiten.

English Translation (by Robert):

Hello and welcome!
It is about time to organize a global resistance. The majority of our western governments has been rendered to marionettes by a cold coup d’état of fascistic neocon-forces.
The fact, that there is something awfully going wrong in many areas of our lives is recognized by more and more people. There is an ongoing reduction of civil rights; there are shortenings of social welfare, a rising cost of living, roaring energy prices and a defense expenditure which is soon reaching the moon – only to mention a few.
Our governments only exist to serve the economical interests of the elite class.
The EU-Constitution – now called „Treaty of Lisbon“– has been accepted by our parliaments without even being aware of the exact content.
In three countries the people were allowed to vote by plebiscite and in those three countries the people voted against the European Union of Millionaires. In the rest of the European countries, the people were not asked at all – although the majority of the inhabitants were against it.
Such decisive questions demand the participation of the people. But in spite of this, they are cutting or at least reducing our civil rights.
But even a legitimate democratic poll is not an obstacle for the elite to continue their neocon-plans, as we have seen not long ago in the Referendum of Ireland.
Those, who do not raise their voice, who do not demonstrate against it on the streets; those, who tolerate this system, are supporting it.
We have to become aware of the situation in which we currently are! Europe is planned to be pulled into an open world-wide war, from which the elites will benefit.
Since decades there is an ongoing secret war, which is conducted by weather-manipulations (especially by using technologies like HAARP and the so-called „Chemtrails“). Watch the skies with your own eyes and you will see it! This subject is to be treated later on, but for now, you can do your own research using the well-known search engines.
It is not about speaking of left or right. It about recognizing, that “left” or „right“ is played by both the same puppeteer; the aim is to keep the people busy with themselves. Right-wing as well as left wing parties and organizations have been infiltrated and used for playing theater just to pull off the attention from really important subjects and events.
Our aim is not the divide, but to unite, to pursue the same, positive goal: To shake off the yoke that has been planted on the people by the elite.

It is not about nationalities and ethnics – for in all countries the elite plays its false game and brings up people against people.
I am speaking about our children’s and grand-children’s future.
Now it is time again: The elites have continued to put their plans of world-government-of-the-rich into realization, and we are now standing at the hell gates of a world-wide economic meltdown with a following world-wide war. This time it may have unforeseen consequences for the whole planet. The only thing that is guaranteed is the survival of the elites – if we continue to let it happen.
Earth has the potential to become a paradise for all mankind – If we all stand up and break free. It is on us to shape this paradise.
I know that these words may sound pathetical – but I also know that the right is on our side. We are walking the way of enlightenment, justice and truth.
We have to stand up and fight with all legitimate means – nonviolently and according to human and international law. We must not let ourselves be blinded and manipulated by the mass-media. We have to stand up against this machinery that wants to further enslave this planet.
Again: We must not use any form of violence. We have to be prepared to bring sacrifices – but all this will be better than letting the elite further play its diabolic game.
But we have to disturb the system – we have to demonstrate, blockade, to go on strike and use all legitimate means of civil disobedience.
We can be sure that there are many sympathizers and supporters within the police, the military, the secret services, the media and in other institutions, who feel like us and who are also waiting for some kind of “initial ignition”. For being a mentally healthy person it cannot be of interest to oppose against common sense and to fight against the obvious: truth and justice.
It is also of importance to protect us against farther lies and false prophets. They will appear, but they will be unmasked. Furthermore we must not allow them to incite ourselves against each other – it is the favorite elitist’s game. Do not get used by them for their aims, be tolerant of every other human being, become a community with one common aim: to break free from this prison.
As long as there is a right to demonstrate, we have to act according to all rules. We have to treat our enemies fair. It will be up to proper courts to judge them – justice for all, so for the enemy, too!

Dear all supporters and fighters for our common aim! From now on we declare Wednesday as our day of civil disobedience! Let’s show these few hundred elitists how many we actually are!

Our Claims:
1. Independent investigation of the 9/11 incidents, as well as the attacks in Madrid and London.

2. Amnesty for the chief witnesses (but not for the wire pullers)

3. Restoration of full sovereignty of all nation states.

4. Rejection of the current European Union construct and the building of a community of states, which has not the economy but people’s needs as its aim.

5. Consequent disarmament and reorganizing of the armies to a defensive state as well as reviving the Geneva and The Hague Conventions plus their ratification.

6. Reduction of the defense industry to a mere compulsory level.

7. Prohibition of trade, production and use as well as all research and work on chemical, biological, nuclear and energy weapons. This also includes similar fatal and non-lethal weaponry as well as automatic working battle systems like UAVs, robotic cannons and turrets.

8. Taming of worldwide enterprises and corporations, decentralization of production in all fields.

9. Worldwide debt relief.

10. Genetics in the field of farming: Prohibition of research, development, trade and cultivation.

11. Pharmaceutical genetics: Prohibition of cloning animals and humans as well as affiliated experiments. Continuation of R&D in the field of genetics for drug development only under strictest conditions.

12. Release of all scientific results and apparatus concerning free energy.

13. Introduction of a welfare income without condition, which hast to correlate to the subsistence level.

14. Abolishment, prohibition and ostracism of interest. Replacement with a monetary system according to the theories of Silvio Gsell.

15. Reform of the educational systems, abolishment of all school- and university fees.

And much more, on which we are going to talk and work together.
You say these are all utopist’s dreams? Well, the current system is much more utopia than our claims and it has successfully proved, that it is not working for the people, but for the elitists and their supporters. All systems and rules are man-made – now it is up to us to make a difference!

And never forget: The police, the military and other people on duty are not our enemies, they belong to us – the elite is our enemy.
To all other, except for the elite, we say:
“We refuse to be enemies”. This saying is from Palestine, and they say that it is able to move worlds!

From now on every Wednesday is our day of protest. Meet on the places in your cities! Our token of recognition is the color yellow. We are many – let’s show off peacefully!

We are the European New Resistance, the hugest peaceful movement in the world.

For justice!

Please distribute this text!

Demonstrationsaufruf!

24. März 2012

Der ESM: Das Ende unserer Demokratie, unseres Rechtsstaates und unserer Selbstbestimmung!

In den nächsten Monaten wird der Deutsche Bundestag über den ESM-Vertrag entscheiden. Mit diesem Beschluss:

- Wird das Haushaltsrecht des Bundestages faktisch aufgehoben, denn der ESM-Rat kann eigenmächtig unbegrenzt Gelder von Völkern Europas einfordern.

- Wird die Gewaltenteilung faktisch aufgehoben, denn der ESM-Rat vereint exekutive, legislative und judikative Macht.

- Werden die Bürger faktisch in die Schuldsklaverei verkauft, denn der ESM und EFSF beinhalten unmittelbar Haftungsvolumina von rund 1 Billion Euro (1 Million mal 1 Million!).

- Werden die Bürger einer ernannten, nicht demokratisch gewählten, über dem Recht stehenden Junta unterstellt.

Der ESM bedeutet das Ende der Bundesrepublik als freiheitlicher demokratischer Rechtsstaat.

Diesen Marsch in den finanziellen und politischen Ruin des Landes und das Ende seiner Selbstbestimmung wollen wir – das Aktionsbündnis direkte Demokratie und andere demokratische Gruppierungen – nicht mitmachen.

Wir beschuldigen die Politik des Putsches gegen die eigene Verfassung.

Wir beschuldigen die Politik, sich selbst über die Verfassung zu stellen.

Wir beschuldigen die Politik, sich selbst nach eigenen Interessen und zum Schaden der Bürger unlegitimiert eine neue Euro-Staatswirklichkeit zu erschaffen, das Vermögen der Bürger zu missbrauchen und den Staat als Beute unter sich zu verteilen.

Wir fordern demgegenüber, dass Entscheidungen dieser Tragweite nur durch die Bürger selbst in direkter und unmittelbarer Entscheidung getroffen werden können.

Wir fordern, dass Politiker sich an das Recht halten und nur unter einer Verfassung Entscheidungen treffen können und die Bürger selbst direkt und unmittelbar über die Verfassung entscheiden.

Wir fordern ein sofortiges Ende des Euro-Rettungswahnsinns, des Ausverkaufs der Demokratie, des Vermögens der Bürger und ihrer Zukunft.

Und wir fordern vor allem das Bundesverfassungsgericht dazu auf, die Bürger vor dem Verlust der Demokratie und ihres Vermögens und ihrer Zukunft zu schützen und sich nicht wie in allen seinen EU-Entscheidungen der Vergangenheit selbst zum Mittäter am Bruch der natürlichen und unveräußerlichen Rechte der Menschen zu machen.

Wir fordern das Bundesverfassungsgericht dazu auf, seine Aufgabe wahrzunehmen: Die freiheitlich demokratische Grundordnung dieses Landes zu erhalten!

Deshalb rufen wir auf zur:
Demonstration für Bürgerrecht und direkte Demokratie – Gegen den Euro-Rettungswahnsinn
Wann: Samstag,31.3.2012,11.55h
Wo: Karlsruhe, Friedrichsplatz

Mit anschließendem Demonstrationszug in die Nähe des Bundesverfassungsgerichts.

Verteilt den Aufruf wie einen Virus, damit alle Bürgereinnen und Bürger davon erfahren.

Kämpfen wir um unsere Würde als Bürger und Menschen! Kämpfen wir darum, dass wir Bürger bleiben und nicht zu unmündigen Sklaven der Euro-Junta werden!
Flyer-Download als pdf hier
Werbemittel-Download hier (flyer, plakate, infomaterial, banner etc)

Quelle: eurodemostuttgart.wordpress.com

“Die Zeit ist reif für einen radikalen Wechsel”

31. Oktober 2011

von Attac Deutschland

Attac-Ratschlag ruft Bürger auf, sich Protesten vor Ort anzuschließen

Mit einem Aufruf* an alle Bürgerinnen und Bürger, in ihren Städten für mehr Demokratie und gegen die unkontrollierte Macht der Finanzmärkte aktiv zu werden und sich den Protesten anzuschließen, haben die Attac-Aktiven am Sonntag ihren Ratschlag in Saarbrücken beendet.

Seit mehr als drei Jahren erleben wir das desaströse und beängstigende Schauspiel einer sich überschlagenden weltweiten Krisendynamik”, sagte Steffen Stierle vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. “Was Attac schon 2008 gesagt hat, gilt heute erst Recht: Die vielfältigen Einzelkrisen haben sich zu einer systemischen Krise des Kapitalismus verdichtet. Die Zeit ist reif für einen radikalen Wechsel.”

Nachdem Jahre lang dieser Krisendynamik in Deutschland keine entsprechende Bewegungsdynamik gegenüber gestanden habe, entstehe nun offenbar mit den Protesten der vergangenen Wochen eine solche. “Wir freuen uns darüber und werden alles tun, diese Bewegungsdynamik zu stärken”, sagte Mike Nagler, ebenfalls Mitglied im Attac-Koordinierungskreis. “Attac ist Teil dieser vielfältigen Bewegung. An vielen Orten in Deutschland und anderen Ländern verstetigen sich derzeit die Proteststrukturen. Mit dabei sind viele Attac-Aktive.”

Der Ratschlag hat zudem beschlossen, sich für mehr direkte Demokratie auf allen Ebenen und den bundesweiten Volksentscheid einzusetzen. Mike Nagler: “Es ist Zeit, endlich die Macht der Banken zu brechen und Reichtum umzuverteilen. Für eine solche Politik im Interesse der Mehrheit der Menschen müssen wir gemeinsam echte Demokratie erkämpfen.”

Zum Attac-Ratschlag, der Bundesvollversammlung des globalisierungskritischen Netzwerkes, kamen am Wochenende rund 150 Attac-Aktive aus ganz Deutschland nach Saarbrücken. Neben inhaltlichen Debatten verabschiedeten sie den Attac-Haushalt 2012 und wählten die bundesweiten Gremien.

Aufruf des Attac-Ratschlages zur Unterstützung der Proteste:
kurzlink.de/Erklaerung_Saarbr

*Erklärung des Attac-Ratschlages

Seit nun mehr als drei Jahren erlebt die Welt das desaströse und beängstigende Schauspiel einer sich überschlagenden Krisendynamik. Anfangs als „Finanzkrise“ verharmlost, dann als „Wirtschaftskrise“ zum kapitalistischen Normalfall erklärt, für den es probate Lösungen gebe, stellt die „Eurokrise“ nunmehr die europäischen Regierungen vor immer neue Rätsel. Attac hatte schon im Oktober 2008 bei seinem Ratschlag in Düsseldorf darauf hingewiesen, dass sich längst vielfältige Einzelkrisen zu einer systemischen Krise des Kapitalismus verdichtet haben. Unsere damalige Aussage, dass es Zeit ist für einen radikalen Wechsel, gilt heute erst recht.
Nachdem drei Jahre lang in Deutschland dieser Krisendynamik keine entsprechende Bewegungsdynamik gegenüberstand, entsteht nun mit den Bewegungen der letzten Wochen offenbar eine solche. Wir freuen uns darüber und werden alles tun, sie zu stärken. Wir begrüßen es, dass die Menschen auf die Straßen und Plätze gehen, und sehen das als Teil eines weltweiten Aufbruchs nicht nur in New York, Athen und Madrid, sondern auch in Tunis, Kairo, Tel Aviv und Santiago de Chile.
Wir sehen durchaus die Unterschiede und Widersprüche, verschiedene politische Traditionen und Forderungen. Aber wir fordern unsere Aktiven und Mitglieder ebenso wie alle demokratisch gesinnten Menschen auf, diese Bewegungen zu unterstützen, in die Aktionen hinein zu gehen und eine andere, demokratische Politik durchzusetzen.

Quelle/Gesamter Text: www.scharf-links.de

Kritik an Bankenrettungsplänen der EU wächst – Aktionen am Samstag

17. Oktober 2011

von Attac Deutschland

Attac ruft zu weiteren Protesten auf

Nach den Protesten gegen die Macht der Banken und das Demokratiedefizit bei der Krisenpolitik der Bundesregierung am gestrigen Samstag ruft das globalisierungskritische Netzwerk Attac zu weiteren Aktivitäten für kommenden Samstag 22. Oktober auf.

Anlass ist der EU-Gipfel in Brüssel am Tag darauf, bei dem ein neues Bankenrettungspaket geschnürt werden soll.

“Die neuen Bankenrettungspläne sind in den Augen großer Teile der Bevölkerung nicht legitim. Erneut sollen die Verursacher der Krise enorme Summen erhalten, während die Kosten auf die Bevölkerung abgewälzt werden”, sagte Alexis Passadakis, vom Koordinierungskreis von Attac. “Der gestrige Tag hat gezeigt: Die Bereitschaft vieler Menschen, dies still hinzunehmen, nimmt ab. Der Protest wird weitergehen.”

Statt bedingungsloser Bankenrettungen fordert Attac, Banken, die zu groß zum Scheitern sind (“too big to fail”), zu zerlegen und demokratisch zu kontrollieren. Max Bank, ebenfalls vom Attac-Koordinierungskreis: “Ohne eine Zerschlagung der Großbanken kann es keinen Ausweg aus der Krisenspirale der Eurozone geben. Die Politik der europäischen Regierungen wird daher die Krise verschärfen und die Kosten ungerecht verteilen”

Anmeldungen für Aktionen und Demonstrationen am kommenden Samstag, 22. Oktober, gibt es bereits für einige deutsche Städte, darunter Berlin, Düsseldorf und Kiel.

http://www.attac.de

Frau Merkel schämen sie sich!
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=b-NbB7WMxbk

Quelle/Gesamter Text: www.scharf-links.de

Aktionstag 15. Oktober – Empört Euch!

10. Oktober 2011

von Anna Bauer zusammengestellt

Am 15. Oktober 2011 versammeln sich weltweit Menschen um ihren Unmut über die neoliberale Politik der Regierungen auszudrücken. Mit Versammlungen, Demonstrationen und sonstigen Aktionen sollen Zeichen für einen notwendigen globalen Wandel gesetzt werden.

Initiiert wurde dieser Aktionstag von der spanischen Demokratiebewegung „Democracia Real Ya!”

Hier ein Auszug aus dem Originalaufruf:

„Am 15. Oktober werden wir Bürgerinnen und Bürger der ganzen Welt auf die Straße gehen, um unsere Empörung über den Verlust unserer Rechte zu zeigen – Rechte, die uns durch ein Bündnis zwischen großen Unternehmen und der politischen Klasse entzogen werden. Wir von der Bewegung «Democracia Real Ya!» laden euch ein, an dieser friedlichen internationalen Protestaktion teilzunehmen, indem ihr euch unserem Aufruf anschließt oder indem ihr eure eigenen Aufrufe für dieses Datum erlässt. Es ist der Augenblick gekommen, die Stimme zu erheben. Unsere Zukunft steht auf dem Spiel, und niemand kann der Kraft von Millionen von Menschen trotzen, wenn sie sich in gemeinsamer Absicht vereinen.”

Infos und Orte finden sich unter:

http://titanpad.com/15odeutschland

Hier eine kleine Auswahl:

Augsburg, ab 13 Uhr am Rathausplatz

http://www.demokratie-augsburg.de

Berlin

ab 10 Uhr Grips-Theater

ab 13 Uhr, Neptunbrunnen/Alexanderplatz zum Mariannenplatz

http://www.zukunft-bge.de/Demokratie-jetzt/1,000000526749,8,1

http://www.alex11.org/2011/10/ablauf-und-needful-things-fur-den-15-10-2001/
Erfurt, von 15:30-18:30 Uhr, Bahnhofsvorplatz

http://www.facebook.com/event.php?eid=257603760943718

Frankfurt a.M., ab 12 Uhr, an der Hauptwache, Aktion zur EZB,

http://www.occupyfrankfurt.de

http://www.attac.de/aktuell/eurokrise/europaweiter-aktionstag/ezb-aktion/

Hamburg, ab14 Uhr, Rathausmarkt,

http://www.echte-demokratie-jetzt-hamburg.de/2011/09/16/aufruf-zum-internationalen-aktionstag-am-15-10-11/

Köln, ab 11:00 UHR Clodwigsplatz

https://www.facebook.com/pages/Occupy-K%C3%B6ln-Cologne/158344127590264

Leipzig, ab13 Uhr Augustusplatz

https://www.facebook.com/event.php?eid=123509231085253

München, ab 11 Uhr, Neuhauser Str. 8 (zwischen Stachus und Marienplatz)

http://15oktober-muenchen.de

Stuttgart, ab 14.00 Uhr Schlossplatz & Schlossgarten

http://www.bei-abriss-aufstand.de/2011/10/02/people-of-the-world-rise-up-on-october-15th/

Quelle/Gesamter Text: www.linkezeitung.de

Einladung: Wessen Schule ist die Schule? – Bundesweite Schulstreikkonferenz am 16./17.07. in Köln

30. Mai 2011

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Interessierte

Nicht erst durch die anstehenden Doppeljahrgänge wird wieder einmal klar was für Probleme das Turboabi (G8) mit sich bringt. Durch G8 und zentrale Abschlussprüfungen ist unser Lehrplan völlig überfüllt und inhaltlich festgelegt. Zeit und Raum für demokratische Mitbestimmung in der Schule gibt es immer weniger. Stattdessen häufen sich Verbote und Repressionen.
In immer mehr Bundesländern wird das dreigliedrige Schulsystem zu einem zweigliedrigen umgebaut. Das Modell der einen Schule für alle rückt damit allerdings ebenfalls weiter in die Ferne.
Aber nicht nur strukturelle, sondern auch inhaltliche Veränderungen erfordern unseren Protest und Widerstand. Die Bundeswehr drängt wieder stärker an unsere Schulen und schließt mit immer mehr Schulministerien sogenannte Kooperationsabkommen ab. Ganze Unterrichtseinheiten werden so immer häufiger komplett durch die Bundeswehr gestaltet.
Die Liste ließe sich problemlos fortsetzen, Gründe für einen bundesweiten Schulstreik gibt es genug.

Wir wollen diese Entwicklungen nicht einfach hinnehmen! Lasst uns gemeinsam über passende Antworten diskutieren, Protestaktionen planen und Vernetzungsmöglichkeiten ausloten.
Auch Studierende und Auszubildende sind natürlich herzlich eingeladen teilzunehmen.

Darum, beteiligt euch an der bundesweiten Schulstreikkonferenz am 16./17.07. am Schiller-Gymnasium in Köln! Los geht es am Samstag(16.07.) um 11 Uhr in der Aula des Schiller-Gymnasiums (Anfahrt siehe unten). Für Schlafplätze und günstige Verpflegung wird gesorgt.

Schickt doch bitte eine kurze e-mail an wenn ihr an der Konferenz teilnehmen wollt, insbesondere wenn ihr Schlafplätze benötigt.
Wir werden als Einlader einen Tagesordnungsvorschlag erarbeiten. Dazu wäre es ebenfalls wichtig, dass ihr uns eure Wünsche zukommen lasst.

Solidarische Grüße

SchülerInnenvertretung des Schiller-Gymnasiums in Köln
LandesschülerInnenvertretung NRW
Bildungsblockaden einreißen! (Berlin)
Bonner Jugendbewegung
SchülerInnen-AG der SDAJ

Anfahrt:

Städtisches Schiller-Gymnasium
Nikolausstraße 55
50937 Köln

Das Schiller-Gymnasium liegt in Köln-Sülz, genauer in dem Carrée zwischen Universitätsstraße und Weyertal bzw. Zülpicher und Berrenrather Straße.
Einen Lageplan der Schule findet ihr unter http://www.schillergymnasium-koeln.de/kontakt/kontakt.htm

Wichtige Infos in Kürze:

Bundesweite Schulstreikkonferenz

- Zeit: Wochenende 16.-17.07.2011 (Los geht’s am Samstag um 11 Uhr)

- Wo: Schiller-Gymnasium in Köln

- Anmeldung:

- günstige Verpflegung und Schlafplätze werden organisiert

Die spanische Protestbewegung will weitermachen, bis Ergebnisse sichtbar werden

30. Mai 2011

Die Protestbewegung »15 de Mayo« wird weiter die Plätze in Spanien besetzen. Das haben Versammlungen in mehreren Städten am Wochenende beschlossen. Am Freitag hatte die Polizei mit Schlagstöcken versucht, die Plaza de Cataluña in Barcelona zu räumen. Bei der sechsstündigen Aktion wurden 121 Menschen verletzt, darunter 37 Polizisten. Doch die Protestler ließen sich nicht vertreiben. Und anschließend strömten Tausende von Sympathisanten auf den Platz, um gegen die Polizeiaktion zu demonstrieren.

Die Vertreter einiger katalanischer Parteien forderten am Samstag den katalanischen Regierungschef Felip Puig zum Rücktritt auf. »Der Einsatz der Polizei war nicht angemessen, absurd, schlecht geplant und bedauerlich«, sagte ein Vertreter der kommunistischen Partei Esquerra Unida. Auch auf den spanischen Plätzen wurde in Sprechchören immer wieder der Rücktritt von Puig gefordert. Dieser erklärte, die Räumung wegen des Champions-League-Finales FC Barcelona–Manchester United am Samstag angeordnet zu haben. »Falls Barça gewinnt, könnte die Situation eskalieren«, rechtfertigte sich Puig.

Am Wochenende diskutierten die Protestler über ein Manifest, in dem sie ihre Forderungen formulieren wollen. Erstens will die Bewegung die Reform des spanischen Wahlsystems. Kleinere Parteien sollen einfacher ins Parlament einziehen können. Zweitens soll die Politik transparenter werden, um Korruption zu verhindern. Drittens soll die Gewaltenteilung streng eingehalten werden. Und viertens sollen Instanzen geschaffen werden, mit denen die Bürger die Politiker kontrollieren können.

»Wir wollen solange bleiben, bis wir ein Zeichen sehen, daß sich etwas ändert«, sagt ein junger Mann in Madrid, wo am Sonntag erneut Tausende Menschen auf der zentralen Plaza de Sol demonstrierten. Nicht nur in der Hauptstadt, auch in der Provinz geht es weiter. In Málaga campt die 32jährige Leo Jiménez seit zwei Wochen mit rund hundert Leuten. Auch hier wollen die Protestler so lange bleiben, »bis sich abzeichnet, daß wir ernst genommen werden«.

Die Proteste begannen vor zwei Wochen in Valencia, Anlaß waren die Kommunal- und Regionalwahlen. Die jungen Leute fühlen sich von den Parteien nicht repräsentiert. »Sie machen nichts, um die Probleme unseres Landes zu lösen«, sagt Leo Jiménez. »Die Politiker wälzen alle Verantwortung auf uns ab: wir müssen mehr Steuern zahlen, weniger Kündigungsschutz akzeptieren und ohne Job leben«.

Trotz abgeschlossenen Studiums finden viele junge Spanier keine Arbeit. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei fast 40 Prozent. Wer doch einen Job findet, schafft es mit dem Gehalt meist nicht, sich ein eigenständiges Leben aufzubauen. Die Dokumentarfilmerin Leo Jiménez zum Beispiel schloß ihr Studium vor acht Jahren ab und verdiente nie mehr als tausend Euro im Monat – obwohl sie eine Vollzeitstelle hatte. Derzeit ist sie arbeitslos.

Quelle/Gesamter Text: www.jungewelt.de

The “Spring of Resistance” is coming!

04. Februar 2011

“Spring of Resistance”

March – May 2011

This is the latest information at this stage:

BASICS:

During previous global chat meetings people in various regions of the world agreed to call for a “Spring of Resistance” (SoR) for March – May 2011 and coordinate protests against fees and cuts and for free emancipatory education on an international level during that time frame. This longer time frame will give more groups enough flexibilty to decide when to call for an action locally.
Generally each group arranges its own actions/protests and can use the framework (see below) to link these with the SoR during these 3 months. To ensure that people worldwide know about what is happening communication on the global level will be the key. Of course international video conferences, clips expressing support for people worldwide involved in the SoR and internationally coordinated actions are always an option as well. But these need to be initiated by groups autonomously.

Following a poll and doodle activists from around the world agreed during a chat meeting on January 30th to call for a Global Week of Action (March 21-26) and Global Day of Action (May 2) as part of the SoR. They will be an opportunity to unite in protest for free education globally in a powerful way.

The Call for the SoR (to be finalised by Feb.6th) will emphasise the link between the struggle of workers and the education struggle: ‘We are your children, fight with us for our future we will fight with you for our present!’.

An international meeting in your region during the first quarter of 2011 can help to coordinate the SoR and to connect across borders.

Communication: During a previous chat meeting participants agreed to use #globalEdu as a hashtag to mark messages on twitter in connection with the SoR. They will then automatically appear on the ISM website. Furthermore a facebook group was set up to regularly inform people on the latest developments in connection with the SoR, especially those who don’t want to subscribe to the ISM mailing list.
How the communication infrastructure can be improved for the SoR still needs to be explored further.

FRAMEWORK:

The SoR will be organised similarily like the “Global Wave of Action for Education”.

During previous global chat meetings participants agreed that the following three elements should make up the framewok of the SoR:

* International Joint Statement (to be finalised by Feb.6th)
* united symbol (design group is working on suggestions)
* common slogans

In addition a Call for the SoR will be published on the ISM website in different languages.
An additional statement to the International Joint Statement linking the SoR to recent events (such as the uprisings in North Africa) and the broader socio-economic dimension of the struggle might be initiated.

TO BE DISCUSSED:

* Call for the SoR and the International Joint Statement (both to be finalised by February 6th)
* united symbol
* communication infrastructure (ideas and suggestions are most welcome)

Everybody identifying with the struggle for free emancipatory education is invited to participate and get involved in the coordinations and discussions. Time/Date of the next Global Chat Meeting will be determined by this doodle.

Questions? Suggestions? Leave a comment below or drop a line at ~

Quelle/Gesamter Text: emancipating-education-for-all.org

“Indignez-vous!” – “Empört euch”

05. Januar 2011

“Empört euch”, werdet engagiert und militant – ruft der 93 Jahre alte ehemalige Résistance-Kämpfer Stéphane Hessel seinen Mitbürgern zu. Sein Pamphlet wurde zum Bestseller.

Das knapp 30-seitige Opusculum liegt gleich neben der Kasse auf, wo es laut Zeitungshändler auch noch am Jahresbeginn weggeht wie frische Brötchen. Seit Wochen hält diese Nachfrage an. Mehr als 500.000 Exemplare von Stéphane Hessels Entrüstungsfibel “Indignez-vous!” (“Empört euch!”) sind in Frankreich verkauft worden. Schon zehn Mal musste das kleine Pamphlet nachgedruckt werden.

Der Autor ist am meisten überrascht darüber, mit seinen mittlerweile 93 Jahren noch zum Bestsellerautor zu werden. Er darf darin eine Würdigung seines langjährigen Engagements für die Menschenrechte und humanitäre Anliegen sehen. Ganz offensichtlich hat er mit seinem Appell gegen die fatalistische Resignation und den Defätismus den Nerv vieler seiner jüngeren Zeitgenossen getroffen.

Fast wie ein Neujahrswunsch mit guten Vorsätzen für 2011 klingt es, wenn Hessel seine LeserInnen auffordert: “Ich wünsche allen, jedem und jeder unter euch, dass ihr ein Motiv zur Empörung habt. Das ist wertvoll. Denn wenn man sich über etwas empören kann, wie das bei mir mit dem Nationalsozialismus der Fall war, dann wird man militant, stark und engagiert.” Sein Leben sei eine “lange Folge von Gründen zu Empörung” gewesen. Stéphane Hessel kam 1917 in Berlin in einer zum Protestantismus konvertierten jüdischen Familie auf die Welt, die wenige Jahre später nach Frankreich emigrierte. Sein Vater, Franz Hessel, war mit Walter Benjamin befreundet und arbeitete mit diesem an der Übersetzung von Proust. Er selbst war noch vor dem Krieg Student von Jean-Paul Sartre, der ihm beibrachte, dass jedes Individuum in seiner Entscheidung frei und verantwortlich sei und sich im Namen dieser Verantwortung engagieren müsse. Während des Kriegs schloss er sich in London General de Gaulles “France libre” an.

Bei einer Mission für die Résistance wurde Hessel 1944 in Frankreich von der Gestapo verhaftet und nach Buchenwald deportiert. Nach dem Krieg machte er Karriere als Diplomat zuerst bei der UNO und als Botschafter Frankreichs in mehreren Kapitalen. Seine Erfahrung aus der Widerstandsbewegung hat ihn geprägt: “Für uns bedeutete Widerstand, die deutsche Besetzung und die Niederlage nicht hinzunehmen.” Das politische Programm, auf das sich die verschiedenen Widerstandsorganisationen für die Nachkriegszeit einigten, ist für Hessel noch heute mit seinen Grundwerten einer sozialen und solidarischen Demokratie ein Fundament mit Errungenschaften, die er gegen die “internationale Diktatur der Finanzmärkte” verteidigen will, welche die Gegensätze und Unterschiede ständig vergrößere.

Allzu komplex

An Unerträglichem und Unakzeptablem mangelt es ihm zufolge wirklich nicht in dieser zugegebenermaßen “allzu komplexen Welt” von heute. Den Begriffsstutzigen hilft er mit ein paar aktuellen Stichworten auf die Sprünge: die Behandlungen der Immigranten, der Sans-Papiers oder kürzlich in Frankreich noch der Roma-Familien zum Beispiel.

Natürlich fehlt es nicht an Kritikern, die Hessels Appell herablassend als naiven Sturm auf Windmühlen bezeichnen. Der Politologe Stéphane Rozès beispielsweise kritisiert in Libération eine allzu folgenlose Form der Auflehnung: “Die Empörung ist notwendig, aber nicht ausreichend. Die Gefahr ist die, dass sich die Individuen zwar entrüsten, dann aber sich abkapseln.”

Andere werfen Hessel seinen Aufruf zum Boykott israelischer Produkte wegen des Angriffs auf die Schiffe mit Hilfsgütern für Gaza vor. Zu diesem Engagement für die Palästinenser aber steht er. Er betont dabei aber immer wieder, dass er kategorisch für die Gewaltlosigkeit sei. Im Unterschied zu seinem einstigen Lehrmeister Sartre meint er: “Die Gewalt ist ineffizient.” Diese Erkenntnis sei wichtiger, als darüber zu diskutieren, ob man jene verurteilen müsse, die zur Gewalt greifen. Auch wenn man den Terrorismus eine Form der Verzweiflung begreifen könne, sei dieser nicht zu entschuldigen.

Wer in der Broschüre mehr als eine ethische Handlungsanleitung oder gar ein Regierungsprogramm sucht, wird enttäuscht sein. Mit seinen 93 Jahren beansprucht Hessel die Rolle des alten Weisen, der den Nachgeborenen rät, sich “gegen den Massenkonsum, die Rücksichtslosigkeit gegenüber den Schwächeren und der Kultur, den allgemeinen Gedächtnisschwund und den ungebremsten Wettbewerb von jedem gegen jeden” zu empören. Widerstand ist für ihn der Kern der Kreativität des 21. Jahrhunderts.

Quelle/Gesamter Text: www.taz.de

Gelbes Treffen in Nürnberg

30. Oktober 2010

Hallo liebe Alle!

Leider scheint ja das allgemeine Interesse am “Gelben Treffen” in den übrigen Städten eingeschlafen zu sein.

Umso erfreulicher ist es, dass das “Gelbe Treffen” in Nürnberg nicht nur weiterhin jeden Mittwoch im Café Browns, Ludwigsplatz 1a, stattfindet, sondern sogar steigendes Interesse und Teilnehmerzahlen aufweist.
Meistens kommen so 12 bis 16 Leute zusammen, im Alter von 18 bis 80 Jahren.
Letzten Mittwoch, den 27.10.2010, waren wir sogar 24 Personen und von 18:00 Uhr bis 02:15 Uhr zu Gange.
Ab ca. 21:30 gehen wir dann immer noch in den “Bäckerhof”, der noch bis nach 02:00 Uhr auf hat.
Der Charakter des Treffens hat sich zu einem allgemeinen Informations- und Meinungsaustausch über wirklich alle denkbaren und wichtigen Themen entwickelt. Auch die “Spiritualität” hat da ihren Platz!
Das Miteinander, die Vernetzung, was und wohin wollen wir, was geschieht gerade, was ist zu tun, und was streben wir an, schöpfen wir…..
all das und noch so einiges mehr sind unsere Themen.

Ferner haben sich (ursprünglich von uns) auch noch die zwei “Alles-Schall-und-Rauch”-Stammtische entwickelt, die auch wöchentlich stattfinden (Fr u. So) und deren Augenmerk mehr auf Aufklärung und Aktionen liegt. ( http://asr-stammtisch-nuernberg.blogspot.com/p/willkommen.html )

Am 24. Juli organisierten wir zusammen mit dem Bamberger Horizont 13 und dem ASR-Stammtisch Nbg. von 11:00 bis 23:00 Uhr ein gemeinsames Treffen zum Kennenlernen und Vernetzen. Den Rahmen bildeten zahlreiche Vorträge, aber es blieb auch genug Zeit für Gespräche. Und mit über 50 Teilnehmern war dies eine tolle Sache!

Seit dem 16.07.2008 besteht nun das “Gelbe Treffen” und hat mir und anderen viel Freude, Freunde, Erkenntnisse, Wachstum, Verständnis und eben das Miteinander geschenkt!!! Und dafür das “Ihr” es ins Leben gerufen habt bin ich euch sehr dankbar!
Seit dem ist es glaub ich nur 2 mal ausgefallen und hat, bis auf eine Weihnachtspause, immer stattgefunden!

Dieser kleine Bericht soll ruhig zur Nachahmung und Teilnahme animieren….

Leider habe ich nicht so viel Zeit um hier, so wie bis letztes Jahr, immer wieder zu berichten was wir alles so machen. Da müsst ihr einfach kommen oder selbst machen.

Es gibt große Veränderungen- nutzen wir sie zum Vorteil aller!

Liebe Grüße,

Naturseele